Matthias Schneider

Matthias Schneider

Direktor MB.OS Cloud, Data & UI, Mercedes-Benz AG

Zum Vortrag:
„Schlüssel für die Zukunft – Die Mercedes-Benz Intelligence Cloud als Backbone für cloud- & datengetriebene Entwicklungsprozesse”

Die Bedeutung von Cloudtechnologien für die Automobilindustrie wächst stetig. In 2019 hat die Mercedes-Benz AG mit der Mercedes-Benz Intelligence Cloud den ersten wichtigen Schritt gemacht. Die Migration in die Cloud löste eine heterogene on-premise Backend Landschaft ab und legte den Grundstein für die Neuausrichtung des Connected Services Backends des Automobilherstellers.

Im ersten Schritt stand der Aufbau einer cloudbasierten Connected Services Plattform mit der bereits heute wichtige Kundenfeatures wie Over-the-air Updates und Mercedes me connect Services realisiert werden.

Aktuell geht der Entwicklungsbereich der Mercedes-Benz AG den nächsten Schritt mit einer Cloudlösung, die zum Backbone für den inhouse Entwicklungsprozess weiterentwickelt wird.

In seinem Vortrag wird Matthias Schneider, Director MB.OS Cloud, Data & UI, auf diese Transformation sowie die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen eingehen.


Zur Person:
Nach seinem Dipl. Ing. Studium trat Matthias Schneider 1997 in den Bereich der EE-Entwicklung der Daimler AG ein. Als einer der ersten Entwicklungsingenieure mit einem Softwareschwerpunkt beschäftigte er sich in den ersten Jahren seiner Karriere mit den Themen Digitalisierung und Fahrzeugvernetzung. Nach einem Auslandseinsatz in den Jahren 2000/2001 bei einem großen Tier1-Lieferanten in den USA übernahm er nach seiner Rückkehr nach Deutschland ab 2002 verschiedene Führungsaufgaben im Bereich Telematic Services, Connectivity und Navigation.

Ab 2013 leitete Matthias Schneider im RD-Center im Silicon Valley als Director User Interface Software Development das Softwareentwicklungsteam für das User-Frontend MBUX (Mercedes-Benz User Experience). Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 2016 entwickelte er diese bis zur Serienreife und MBUX Weltpremiere in 2018.

In weiteren Leitungsaufgaben verantwortete Matthias Schneider die Transformation des Fahrzeug-Backends zur Mercedes Intelligent Cloud sowie den Bereich User Interaction & Software mit dem intelligenten Sprachassistenten „Hey Mercedes“. Im neu gegründeten Bereich für das Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) leitet Matthias Schneider seit März 2021 alle Aktivitäten rund um die Entwicklung von MB.OS Cloud, Data & UI.

Mercedes-Benz AG im Überblick:

Mercedes-Benz AG im Überblick:

Die Mercedes-Benz AG verantwortet das globale Geschäft von Mercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz Vans mit über 170.000 Mitarbeitern weltweit. Ola Källenius ist Vorsitzender des Vorstands der Mercedes-Benz AG. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Pkw und Vans sowie fahrzeugnahen Dienstleistungen. Darüber hinaus strebt das Unternehmen die führende Position bei Elektromobilität und Fahrzeug-Software an. Das Produktportfolio umfasst die Marke Mercedes-Benz mit den Submarken Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach, Mercedes-EQ, G-Klasse sowie die Marke smart. Die Marke Mercedes me bietet Zugang zu den digitalen Diensten von Mercedes-Benz. Die Mercedes-Benz AG gehört weltweit zu den größten Herstellern von Luxus-Pkw. Im Jahr 2020 wurden rund 2,1 Millionen Pkw und nahezu 375.000 Vans abgesetzt. In diesen beiden Geschäftsfeldern entwickelt die Mercedes-Benz AG das weltweite Produktionsnetzwerk mit rund 35 Produktionsstandorten auf vier Kontinenten kontinuierlich weiter und richtet sich dabei auf die Anforderungen der Elektromobilität aus. Parallel dazu wird das globale Batterie-Produktionsnetzwerk auf drei Kontinenten auf- und ausgebaut. Nachhaltigkeit ist das Leitprinzip der Mercedes-Benz Strategie und bedeutet für das Unternehmen, dauerhaft Wert für alle Stakeholder zu schaffen: für Kunden, Mitarbeiter, Investoren, Geschäftspartner und die Gesellschaft als Ganzes. Grundlage dafür ist die nachhaltige Unternehmensstrategie von Daimler. Damit übernimmt das Unternehmen Verantwortung für die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen seiner Geschäftstätigkeit und hat die gesamte Wertschöpfungskette im Blick.