Agenda automotiveIT Kongress 2026 in Ingolstadt
Die Agenda des automotiveIT Kongresses 2026 bildet die Digitalisierung der Automobilindustrie entlang der gesamten Wertschöpfungskette ab. Im Mittelpunkt stehen IT-Strategien führender OEMs und Tier-1-Zulieferer sowie konkrete Transformationsprojekte aus Entwicklung, Produktion und Vertrieb.
[Breakfast-Session] Der Weg zur Agentic AI: Warum die Zukunft der Automobilbranche in der Cloud beginnt – und was Unternehmen jetzt konkret tun müssen.
*Für geladene Gäste von Infor*
KI entwickelt sich zur Überlebensfrage. Aber wie weit sind Automotive-Unternehmen wirklich – und was braucht es, damit ich zu den Vorreitern zähle und nicht hinter dem Wettbewerb zurückliege?
Agentic AI – KI, die nicht nur analysiert, sondern eigenständig handelt und Prozesse steuert – verändert gerade, was operative Exzellenz bedeutet. Wer diesen Zyklus verpasst, riskiert einen Wettbewerbsrückstand, der sich nicht in Monaten bemisst, sondern in Jahren. Und die Technologie entwickelt sich so schnell, dass zwischen heute und dem Kongress im Oktober wieder vieles neu sein wird – weshalb wir in dieser Session bewusst auch das aufgreifen, was sich bis dahin weiterentwickelt hat.
In dieser Breakfast Session diskutieren wir offen, wo IT-Entscheider in der Automobilindustrie heute stehen: bei Cloud-Architektur, Datenqualität und der konkreten Frage, wie KI tief in operative Prozesse integriert werden kann – nicht als Aufsatz, sondern als echter Hebel für Effizienz und Entscheidungsqualität.
REGISTRIERUNG
Begrüßung & Eröffnung von Block I
IT as Business Strategy: Wie die automotive IT zum Wettbewerbsfaktor wird
Automotive IT steht heute im Zentrum strategischer Unternehmensentscheidungen. Cloud-Plattformen, Datenarchitekturen, Cybersecurity, KI und Softwarekompetenz bestimmen zunehmend, wie schnell Unternehmen auf neue Marktanforderungen reagieren können. Diese Session beleuchtet, wie CIOs und Digitalverantwortliche IT nicht mehr nur als Effizienzfunktion, sondern als strategischen Hebel für Wachstum, Resilienz und Differenzierung aufstellen.
Key Takeaways:
- Wie IT-Strategien entlang der automobilen Wertschöpfungskette neu priorisiert werden
- Welche Rolle Plattformen, Cloud und Datenräume für Skalierbarkeit spielen
- Wie IT-Abteilungen vom Service Provider zum Business Enabler werden
- Welche Governance-Modelle Geschwindigkeit und Kontrolle verbinden
Audi IT-Strategie - Frank Loydl im Gespräch mit Pascal Nagel
[Vortrag] Driving Tomorrow: Mercedes-Benz auf dem Weg zum AI First-Unternehmen
KI ist in der Automobilindustrie als selbstverständlicher Teil des Arbeitsalltags angekommen. Auf diesem Fundament geht Mercedes-Benz den nächsten Schritt, hin zu AI First, mit einem klaren Anspruch – die begehrenswertesten Autos der Welt zu bauen, beschleunigt durch Daten und KI. Der Weg dorthin führt über neu gedachte Geschäftsprozesse mit KI im Kern. Für einen spürbaren Mehrwert bei den Mitarbeitenden und bessere Erlebnisse für Kundinnen und Kunden.
Doch wie lässt sich aus flächendeckender KI-Nutzung wirklicher Geschäftswert erzielen? In seiner Keynote zeigt Daniel Eitler, VP of AI, Data & Cyber Security bei Mercedes-Benz, wie das Unternehmen den Sprung von der reinen Anwendung zur AI First-Organisation gestaltet. Im Fokus steht Transformation: von neuen Technologien über veränderte Arbeitsweisen bis hin zu einer Führungskultur, die KI wirksam macht.
„Made with German AI“ – Das neue Qualitätssiegel für Entwicklung, Produktion und Robotik
Die deutsche Kernindustrie – allen voran der Automobil- und Maschinenbausektor – steht vor der entscheidenden Weichenstellung dieses Jahrzehnts. Während die erste große Welle der weltweiten Plattform- und Software-Digitalisierung weitgehend von außereuropäischen Hyperscalern dominiert wurde, eröffnet der fundamentale Paradigmenwechsel durch Künstliche Intelligenz eine historische zweite Chance.
KI ist kein simples Produktivitäts-Feature und kein isoliertes IT-Werkzeug: Sie ist der Basistreiber einer tiefgreifenden industriellen Neuordnung. Wo traditionelle Softwarearchitekturen und jahrzehntealte Code-Monolithen Innovationen bremsen, wirkt KI als Transformations-Katalysator. Wo Fabriken an Effizienzgrenzen stoßen, schafft sie volladaptive, resiliente Fertigungsnetzwerke. Und wo generative KI den Bildschirm verlässt, entsteht an der Schnittstelle von deutscher Ingenieurskunst und Machine Learning das nächste globale Milliardenfeld: Physical AI und intelligente Robotik.
SCALING AI ACROSS THE BMW GROUP. FROM TECHNOLOGY TO TRANSFORMATION.
Künstliche Intelligenz wird zur entscheidenden Fähigkeit im globalen Wettbewerb. Für die BMW Group ist sie nicht die Summe einzelner Anwendungen, sondern die Grundlage für die Weiterentwicklung des Operating Models. Daten, Plattformen und Governance schaffen die Voraussetzungen, KI sicher und skalierbar im gesamten Unternehmen einzusetzen. Im Fokus steht messbarer Geschäftswert: KI steigert Produktivität, verbessert Entscheidungen und beschleunigt Innovation entlang der gesamten Wertschöpfungskette. So wird aus Technologie wirksame Transformation.
Von der Simulation zur Entscheidung: Wie KI die Fahrzeugentwicklung rasant verändert
Die nächste Fahrzeuggeneration entsteht nicht nur am Reißbrett und nicht nur im Windkanal. Sie entsteht zunehmend im Zusammenspiel von Simulation, KI und industrieller Rechenkraft. Der Kerngedanke: von der Simulation zur Entscheidung – in immer kürzerer Zeit.
Siemens und T-Systems zeigen, wie Industrial AI Cloud und PhysicsAI die Fahrzeugentwicklung schneller und variantenreicher machen: Entwürfe lassen sich früher prüfen, mehr Varianten werden im gleichen Entwicklungszyklus möglich, und Ingenieure kommen schneller von der Fragestellung zur belastbaren Entscheidung. Ein aktueller Truck-PoC zeigt, was heute bereits möglich ist: Bei großen Modellen wurden Simulationen um rund den Faktor zehn beschleunigt – bei stabiler Ergebnisqualität.
NETWORKING BREAK
Automotive in the AI Era: The Next Transformation Happens Behind the Vehicle
The Intelligent Vehicle Needs an Intelligent Enterprise.
We've made the car brilliant. The company behind it still works in the dark.
A supplier flags a faulty batch of brake parts. Which cars? Which plants? Which customers? Today, finding out takes days of phone calls and spreadsheets while the cost keeps climbing. Nearly every manufacturer has bought AI. Only a handful have seen it change anything. Hartmut Mueller shows what the leaders do differently and walks through what happens when intelligent vehicles meet the intelligent enterprise.
12:00 Uhr – Deep Dive I - Zurück vor die Welle – Was braucht die Automotive IT von morgen?
Software-Defined Vehicle, KI, neue Cyberrisiken und geopolitische Unsicherheit treffen auf Kostendruck, Legacy und knappe Ressourcen. Eine aktuelle CIO-Studie von Bechtle Greenfield und Fortinet untersucht, was diese dramatische Gleichzeitigkeit für die Automotive-IT bedeutet. Zum Auftakt ordnen die Initiatoren die Ergebnisse ein: Was hat in den Gesprächen überrascht – und welche Befunde sollte die Branche besonders ernst nehmen?
Key Takeaways:
- Welche Herausforderungen Automotive-CIOs derzeit besonders beschäftigen
- Wo die Studie Handlungsbedarf für die Branche erkennt
- Welche Muster sich über einzelne Technologien und Projekte hinweg zeigen
SDV, Security, AI & Scale – Wo das heutige Operating Model an Grenzen stößt
Wenn Software über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet, Cyberrisiken mit Machine Speed wachsen und erfolgreiche Pilotprojekte noch lange keine industrielle Wirkung garantieren, verändern sich die Anforderungen an die Automotive-IT grundlegend. Gleichzeitig müssen gewachsene Systemlandschaften integriert, neue Formen der Zusammenarbeit gestaltet und immer mehr Transformationsaufgaben parallel bewältigt werden. Das Panel bringt die Befunde der Studie mit der Erfahrung führender Köpfe aus der Automotive-IT zusammen.
Im Fokus der Diskussion:
- Software und Daten als Faktoren der Wettbewerbsfähigkeit
- Security zwischen Innovationsgeschwindigkeit und wachsender Angriffsfläche
- Integration von IT, OT und Engineering
- Vom PoC zur industriellen Skalierung
- Menschen, KI-Agenten und Software im neuen Arbeitssystem
- Priorisierung unter wachsender Transformationslast
Zum Abschluss blicken Pascal Nagel, Christian Vogt und Uwe Burk aus der Vogelperspektive auf die Ergebnisse und die Diskussion des Tages. Was bedeutet das für die Automotive-IT – und welche Fragen müssen Unternehmen jetzt stellen, um mehr gemeinsame Handlungsfähigkeit zu entwickeln, damit der Move zurück vor die Welle gelingt?
12:00 Uhr – Deep Dive II - Smart & Lean Production
Eine schlanke Produktion muss heute nicht nur effizient arbeiten, sondern auch schnell und kontrolliert auf Veränderungen reagieren können. Die zentrale Produktivitätsreserve liegt dabei im optimierten Informations- und Entscheidungsfluss: Medienbrüche, uneinheitliche Daten und isolierte IT-Lösungen führen hingegen zu einer signifikanten digitalen Verschwendung. Der Vortrag zeigt anhand von praktischen Ansätzen aus dem ZF-Umfeld, wie die Produktions-IT digitale Konzepte, ein intelligentes Digital Twin Engineering sowie Qualitätsmanagement-Ansätze miteinander verknüpft und somit die Grundlage für bessere Entscheidungen und einen gezielten KI-Einsatz schafft. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht dabei die Digital Manufacturing Platform – ZFs zentrale Cloud-Lösung innerhalb der Fertigung. Sie veranschaulicht, wie aus einzelnen Anwendungsfällen durch gemeinsame Standards, wiederverwendbare Plattformfähigkeiten und eindeutigen Zuständigkeiten innerhalb der Prozesslandschaft skalierbare Lösungen werden. Daraus entstehen konkrete Handlungsimpulse für CIOs und ihre Unternehmens-IT. Diskussionsgrundlage des Vortrags ist, welche IT-Fähigkeiten die adaptive Produktion tatsächlich benötigt – und wie sich Business und IT die Verantwortlichkeiten sinnvoll teilen.
Künstliche Intelligenz verändert die industrielle Produktion grundlegend und macht den Wandel von Audi konkret sichtbar: schneller, schlanker und digitaler. Audi verbindet jahrzehntelange Produktionskompetenz mit eigener Innovationskraft und starken Partnern, um Werke zu denkenden Fabriken weiterzuentwickeln. Anhand aktueller Anwendungsbeispiele zeigt der Vortrag, wie ein Blumenstrauß an KI-Anwendungen und digitalen Innovationen bereits heute Qualität, Effizienz und Ergonomie verbessert und warum der entscheidende Erfolgsfaktor nicht nur die Technologie, sondern die Audianerinnen und Audianer dahinter sind.
Michael Fried im Gespräch mit Yannick Tiedemann.
Die Fabrik der Zukunft muss Kosten senken, Varianten beherrschen, Qualität sichern und gleichzeitig schneller auf Marktveränderungen reagieren. Das Panel diskutiert, wie OEMs, Zulieferer und Technologiepartner Smart-Factory-Ansätze praktisch umsetzen und welche digitalen Lösungen tatsächlich messbare Verbesserungen auf dem Shopfloor bringen.
Diskussionsfragen:
- Wie verändert Digitalisierung die klassischen Lean-Methoden?
- Welche Use Cases liefern heute den größten Produktivitätshebel?
- Wie gelingt die Integration von OT, IT und Produktionssystemen?
- Wie werden Mitarbeitende in datengetriebene Produktionsprozesse eingebunden?
12:00 Uhr – Deep Dive III - Software Defined Vehicle
Key Takeaways:
- Absicherung der gesamten Wertschöpfungskette
- Schutz von Fahrzeug, Backend, Mobile App und OTA-Prozessen
- Secure Identity und Zero Trust im Fahrzeug
- Threat Detection über Fahrzeugflotten hinweg
- Post-Production Security Management
Management-Botschaft: Die Angriffsfläche endet nicht am Fahrzeug.
Beim Software-Defined Vehicle geht es nicht nur um Technologie, sondern um Kontrolle über Architektur, Daten, Kundenschnittstellen und Wertschöpfung. Das Panel diskutiert, wie OEMs, Zulieferer und Tech-Unternehmen ihre Rollen neu definieren – und welche Kooperationsmodelle notwendig sind, um softwarebasierte Fahrzeugfunktionen schneller, sicherer und wirtschaftlicher auf die Straße zu bringen.
Diskussionsfragen:
- Welche Softwarekompetenzen müssen OEMs selbst aufbauen?
- Wie verändert SDV die Zusammenarbeit mit Zulieferern und Tech-Partnern?
- Welche Rolle spielen Standardisierung und Open Source?
- Wie lassen sich Geschwindigkeit, Sicherheit und regulatorische Anforderungen verbinden?
LUNCH BREAK
14:05 Uhr – Deep Dive IV - Customer Centricity / AI Cases
Das Automobil verändert sich – und mit ihm unser Verständnis von Qualität. Neben klassischer Produktqualität gewinnen Software, Vernetzung, UX/UI, Bedienlogik und das gesamte Produkterlebnis zunehmend an Bedeutung. Denn ein Produkt kann technisch genau das tun, wofür es entwickelt wurde, und trotzdem die Erwartungen des Kunden nicht erfüllen.
Der Vortrag zeigt, warum Volkswagen den Qualitätsanspruch um Experience Quality erweitert und die Kundenperspektive früher in Produktentscheidungen einbringen will. Anhand konkreter Beispiele geht es darum, Customer Evidence in Anforderungen zu übersetzen, den potenziellen wirtschaftlichen Einfluss von Experience Quality sichtbar zu machen und Kundenwissen bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung wirksam werden zu lassen.
Die zentrale These: Qualität bedeutet nicht mehr nur, Fehler zu vermeiden. Qualität bedeutet, ein Produkterlebnis zu schaffen, das aus Sicht des Kunden so funktioniert, wie er es erwartet.
Die nächste Fahrzeuggeneration in weniger als 30 Monaten zur Marktreife zu bringen, erfordert mehr als schnelleres Engineering. Die gesamte Wertschöpfungskette muss früher entscheiden, Wissen besser nutzen und komplexe Prozesse neu orchestrieren.
Genau hier verändert industrielle KI die Spielregeln: Industry World Models verbinden KI mit Engineering-Wissen, Unternehmensdaten, Virtual Twins und physikalischen Modellen. Darauf aufbauende Virtual Companions können Wissen kontextbezogen erschließen, Zusammenhänge erkennen, nächste Schritte ableiten und Aufgaben direkt in bestehenden Workflows unterstützen. Der Vortrag gibt einen praxisnahen Ausblick darauf, wie diese Technologien die nächste Generation der Fahrzeugentwicklung prägen werden.
Das nehmen Sie mit:
- Potenzial von Large Industry Models & generativer KI für softwaredefinierte Mobilität
- Zusammenspiel von Virtual Twins, Systems Engineering & KI
- Entwicklungsentscheidungen früher treffen und Zyklen senken
- Digitale Kontinuität über Unternehmens- und Systemgrenzen schaffen
- Mit Industry World Models industrielles Wissen kontextbezogen nutzbar machen
- Neue Formen der Zusammenarbeit durch Virtual Companions
14:05 Uhr – Deep Dive V - AI enabled Infrastructure
Agentic AI wird zu einem entscheidenden Hebel für Effizienz, Geschwindigkeit und Prozessautomatisierung. Doch Unternehmen, die ohne klare Zielarchitektur skalieren, riskieren fragmentierte Agentenlandschaften, isolierte Punkt-zu-Punkt-Integrationen, unsichere Systemzugriffe, steigende Kosten und wachsende Abhängigkeit von einzelnen Plattformen. Der Vortrag zeigt, warum eine umfassende AI Architektur zur strategischen Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit wird - und warum die Integration von Unternehmensdaten, Systemen und Prozesswissen dabei die zentrale Herausforderung ist. Denn erst wenn AI auf verlässlichen Kontext zugreifen, Systeme sicher nutzen und Prozesse wirklich verstehen kann, entsteht skalierbare Wertschöpfung. Entscheidend ist dafür ein Architekturansatz, der zentrale Leitplanken und Kontrollpunkte mit dezentraler Umsetzung verbindet - und so Geschwindigkeit ermöglicht, ohne Kontrolle, Interoperabilität und Wiederverwendbarkeit zu verlieren.
Wie wird aus Agentic AI eine produktive Unternehmenslösung? Anhand eines konkreten Use Cases bei Audi zeigt der Vortrag den Weg von der Idee bis zur praktischen Umsetzung. Im Mittelpunkt stehen zentrale Herausforderungen bei der Integration in bestehende IT-Landschaften, der Bereitstellung relevanter Informationen und der sicheren Nutzung von Unternehmenssystemen. Der Praxisbericht vermittelt wesentliche Erfahrungen und zeigt, welche Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von KI-Agenten im Unternehmen entscheidend sind.
Sie steuern seit Jahrzehnten zuverlässig Werke, Logistik und Aftersales: die gewachsenen Systemlandschaften der Automobilindustrie aus COBOL, RPG, C/C++, ABAP und Java. Doch wer versteht sie noch, wenn die letzten Experten in Rente gehen? Und warum scheitern ausgerechnet hier KI-Agenten, die anderswo ganze Anwendungen schreiben? Weil sie den Code bei jedem Lauf neu lesen, auf dieselbe Frage verschiedene Antworten geben und Legacy kaum kennen.
Der Vortrag zeigt, wie ein deterministischer digitaler Zwilling der Anwendungslandschaft Agenten zu übermenschlichen Experten macht: zum Business Analyst, der jede Zeile gelesen hat, und zum Architekten, der jede Abhängigkeit kennt. Das Ergebnis: transparente Systeme, belastbare Entscheidungen statt Bauchgefühl und eine schnellere, risikoärmere Modernisierung. In einer Live-Demo sehen Sie, wie Coding- und Chat-Agenten tief in der Wahrheit des Quellcodes verankert werden und daraus umfassende Systemanalysen durchführen und visualisieren.
Viele Unternehmen haben erste KI-Anwendungen erfolgreich getestet. Die eigentliche Herausforderung beginnt jedoch beim Rollout: Daten müssen verfügbar, Systeme belastbar, Modelle kontrollierbar und Kosten steuerbar sein. Das Panel diskutiert, wie Unternehmen von einzelnen Use Cases zu einer skalierbaren KI-Infrastruktur gelangen – und welche Rolle CIOs, Cloud-Provider, Produktions-IT und Fachbereiche dabei übernehmen.
Diskussionsfragen:
- Was unterscheidet erfolgreiche KI-Piloten von skalierbaren KI-Plattformen?
- Wie viel Cloud braucht KI – und wo bleibt Souveränität entscheidend?
- Wie lassen sich Security, Compliance und Geschwindigkeit verbinden?
- Welche Fähigkeiten müssen IT-Organisationen für AI Operations aufbauen?
14:05 Uhr – Deep Dive VI - Smart Logistics & Supply Chain
Globale Unsicherheiten, volatile Nachfrage und komplexe Liefernetzwerke machen Supply Chain und Logistik zu strategischen Steuerungsfeldern. Digitale Plattformen, KI und digitale Zwillinge schaffen Transparenz, machen Risiken früher sichtbar und ermöglichen präzisere Entscheidungen. Diese Session zeigt, wie Unternehmen ihre Lieferketten resilienter, intelligenter und reaktionsfähiger aufstellen.
Key Takeaways:
- Wie digitale Transparenz Risiken in Liefernetzwerken früher sichtbar macht
- Welche Rolle KI und Predictive Analytics in Planung und Steuerung spielen
- Wie digitale Zwillinge Materialflüsse und Szenarien abbilden können
- Wie Supply Chain Management vom Kostenfaktor zum Wettbewerbsvorteil wird
Der Beitrag zeigt, wie Digital Twins, Asset Administration Shells und souveräne Datenräume verteilte Informationen aus Automotive-Logistik und Supply Chain in einen gemeinsamen Entscheidungskontext überführen. Bestehende Systeme werden dabei nicht ersetzt, sondern standardisiert und kontrolliert miteinander verbunden. Anhand eines konkreten Materialflusses wird erläutert, wie Unternehmenmit einem messbaren Pilotprojekt starten und daraus eine wiederverwendbare Grundlage für weitere Logistik- und KI-Anwendungenentwickeln können.
Transparenz allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, wie schnell Unternehmen auf Störungen, Engpässe und Nachfrageschwankungen reagieren können. Das Panel diskutiert, wie OEMs, Zulieferer, Logistikpartner und IT-Anbieter Daten, Plattformen und KI nutzen, um Planungssicherheit, Flexibilität und Resilienz entlang der gesamten Supply Chain zu erhöhen.
Diskussionsfragen:
- Wie wird aus Lieferkettentransparenz konkrete Handlungsfähigkeit?
- Welche digitalen Tools helfen bei Engpässen, Risiken und Volatilität?
- Wie lassen sich Partner entlang der Supply Chain besser integrieren?
- Welche Daten- und Plattformmodelle braucht eine resiliente Logistik?
NETWORKING BREAK
[Vortrag] Bridging the Gap: How IT Turns Strategy into Reality
The gap between strategy and execution is rarely caused by a lack of ambition. More often, it results from operating models that separate change from operations, rebuild teams around individual projects, and place decisions too far from those doing the work. Drawing on Bentley Motors' IT transformation journey, this session explores how long-lived Business-IT teams, transparent capacity trade-offs, and autonomy within clear enterprise guardrails can accelerate decision-making, strengthen accountability, and turn strategic intent into sustainable business outcomes.
How V4Smart Built Europe’s First Digital Battery Factory in 10 Months
How do you build a state-of-the-art battery cell factory in just 10 months—digitally from day one, with end-to-end integration? Using V4Smart – the joint venture between Porsche and VARTA – as an example, this Keynote demonstrates how a greenfield project designed with a consistent “cloud-first” approach became the new European benchmark for agility and manufacturing efficiency.
The focus is on building a 100% cloud-synchronized production environment: Using Cybus Connectware as an industrial data layer, MES (Porsche Toolmaking, SAP DM), ERP (SAP S/4HANA Public Cloud) and an AWS Lakehouse infrastructure were connected in real time without any data loss. The result is a complete digital twin of the manufacturing process – from electrode production through four cell assembly lines to quality assurance.
Learn how the V4Smart team led by Willem Grobler implemented Software-Defined Manufacturing (SDM) in practice, what role standardized, event-driven communication and DevOps models play in this process and how the project enables production rates of 80 cells per minute while minimizing scrap – in an industry where missing data causes 15–30% scrap.
A real-world example for anyone who wants to understand how speed, flexibility and product quality can be combined through a fully digital, cloud-native architecture.
IT als Erfolgsfaktor - AUMOVIO Spin-off in 13 Monaten
Viele Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, sich nicht nur zu optimieren, sondern grundlegend neu aufzustellen. Für den Spin-off der Automotive-Sparte aus Continental gab es keinen Blueprint! In nur 13 Monaten entstand ein eigenständiges, global agierendes Technologieunternehmen mit rund 82.000 Mitarbeitenden – inklusive neu ausgerichteter IT. Die Session zeigt, wie IT zum Transformationsmotor wurde und wie Geschwindigkeit, Leadership und klare Prinzipien Business Continuity, Innovation und Wandel ermöglichen.
Key Takeaways:
- Wie IT heute selbst zum strategischen Erfolgsfaktor wird
- Wie AUMOVIO IT sich in Rekordzeit technologisch neu aufstellte
- Welche Rolle Leadership, Governance und klare Prioritäten spielen
- Warum Digitalisierung ein zentraler Eckpfeiler für eine High Performance Organisation ist
Partnervortrag Contact Software
Live Talk: Strategic IT Outlook: Prioritäten für die nächste Transformationsphase
Nach Cloud-Migration, Datenplattformen, KI-Piloten und Softwareinitiativen steht die automotive IT vor der nächsten Reifephase. Entscheidend wird, welche Technologien skaliert werden, welche Architekturen langfristig tragfähig sind und wie Unternehmen digitale Fähigkeiten organisatorisch verankern. Der Abschlussblock bündelt strategische Perspektiven und fragt, wie CIOs und Digitalentscheider die nächste Phase der Transformation gestalten.
Mögliche Key Takeaways:
- Welche IT-Prioritäten die Branche in den kommenden Jahren prägen
- Wie Unternehmen zwischen Effizienzprogrammen und Innovationsdruck navigieren
- Welche Rolle Partnerschaften, Plattformen und Ökosysteme spielen
- Wie automotive IT zum dauerhaften Transformationsmotor wird
FLYING BREAK
DJ & Drinks
Verleihung der IT Awards TOP 25
In 2026 wird den IT-Dienstleistern zum 5. Mal eine ganz besondere Ehre und Dank zuteil: automotiveIT zeichnet die Besten mit dem IT Award aus.
Auf dem automotiveIT Kongress 2026 prämieren wir erneut die TOP 3 IT-Dienstleister.
Mehr dazu
Verleihung der IT Team Awards
Die IT Team Awards wurden weiterentwickelt und positionieren sich als Benchmarking-Format für digitale Exzellenz auf CIO-Ebene.
Mit den IT Team Awards zeichnet automotiveIT wie in den letzten Jahren IT-Teams aus, die IT als strategischen Treiber der Transformation in der Automobilindustrie etablieren und würdigt Projekte mit messbarem Business Impact, innovativen technologischen Ansätzen und nachhaltigen organisatorischen Veränderungen.
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